An unserer Schule arbeiten drei Schulsozialarbeiterinnen der Diakonie Ruhr-Hellweg.

Eva Lüdtke, Isabel Niggemann und Dominique Pereira
 

Was ist Schulsozialarbeit?

Schulsozialarbeit ist nach § 13 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes ein wesentlicher Teil der Jugendsozialarbeit. Schulsozialarbeit unterstützt die individuelle schulische und soziale Entwicklung der SchülerInnen im Lebensraum Schule. Sie fördert die Kooperation zwischen Jugendhilfe, Schule und Eltern sowie anderen Institutionen und Initiativen.

Mit insgesamt drei Schulsozialarbeiterinnen ist die Schulsozialarbeit ein unverzichtbarer, bedeutsamer Bestandteil der Schulgemeinde geworden und gibt unserem Schulmotto aus einer anderen Perspektive noch einmal Fundament und Möglichkeiten der Umsetzung. Angebote der sozialen Arbeit können von den SchülerInnen auf eigenen Wunsch wahrgenommen oder aber auf Anraten des Klassenlehrers bzw. der Klassenlehrerin veranlasst werden. Bedingung ist aber immer, dass die Maßnahme freiwillig in Anspruch genommen wird.

Für alle Gespräche/Beratungen mit den Schulsozialarbeiterinnen gilt die gesetzliche Schweigepflicht, denn Vertrauen ist der erste Schritt zur Lösung eines jeden Problems. Sozialarbeit versteht sich vorrangig als vorbeugendes Hilfsangebot. Frühzeitige Maßnahmen können im Idealfall größere Probleme vermeiden.

Schulsozialarbeit nimmt die SchülerInnen in ihrem Gesamtumfeld wahr, d. h. oftmals reagiert die soziale Arbeit auch bei persönlichen Problemen und bezieht Eltern und Institutionen außerhalb der Schule mit in den Hilfsprozess mit ein. Fortdauernde Konflikte in den Klassen oder während der Pausensituation können durch spezifische Angebote, z. B. durch zusätzliches Verhaltenstraining in Gruppen zur Lösung der Konflikte beitragen.

Ziele der Schulsozialarbeit:

Durch Einzelfallhilfe können Probleme früh erkannt bzw. durch individuelle Hilfsangebote bewältigt werden. Schulsozialarbeit ist ein effektives Mittel, SchülerInnen individuell zu fördern und deren Ressourcen zu stärken. Darüber hinaus kann sie präventiv Fehlentwicklungen entgegenwirken. Hierdurch sind auch positive Auswirkungen auf das Schulklima spürbar.  
Sie dient der Vermittlung zwischen SchülerInnen, Elternhaus, Schule und Jugendhilfe.

Aufgaben der Sozialarbeit:

  • Beratungsangebote für LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern und Erziehungsberechtigte
  • Einzelfallhilfe bei schulischen und persönlichen Problemen (informelle Beratung und Begleitung, regelmäßige Einzelgespräche, Hausbesuche, Elterngespräche, Vermittlung zu anderen Hilfsinstitutionen wie Jugendamt, Schuldnerberatung, Sozialpsychiatrischer Dienst usw.)
  • Zusammenarbeit mit Jugendhilfe, Jobcenter/Arbeitsagentur, Ärzten usw.
  • Krisenintervention
  • Vermittlung in Konflikten
  • Unterrichtshospitation = beobachtende Teilnahme am Unterricht bei z. B. schwierigen Situationen in der Klassengemeinschaft, Probleme einzelner Schüler oder Gruppen innerhalb der Klasse. Ziel: kollegiale Beratung, Klassentraining zur Bewältigung der Konflikte etc.
  • sexualpädagogische Beratung
  • Vermittlung von Freizeitangeboten (Sportvereine, Ferienprogramm usw.)
  • kollegiale Beratung und Austausch, Teilnahme an Konferenzen und Arbeitskreisen
  • Schulpausengestaltung
  • Beratung zum Bildungs- und Teilhabegesetz

 

So setzen wir unsere drei Schulsozialarbeiterinnen an der Clarenbach-Schule ein.

Lesen Sie unser Konzept:  media/Chaos-Caf_Konzept_und_Schulsozialarbeit_an_CS_2018_Umsetzung_pdf_2018.pdf

Bildergalerie zum Deeskalationstraining

Am Ende des Beitrages folgt nun eine Bildergalerie zum Thema Deeskalationstraining.