Wir über uns
Die Clarenbach-Schule stellt sich vor.
Viele Menschen arbeiten an unserer Schule:
Neben über 27 SonderpädagogInnen arbeiten auch mehrere FachlehrerInnen und WerkstattlehrerInnen mit den Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen.
Mindestens zwei LehramtsanwärterInnen sind auch dabei.
Es gibt zwei OGS-Gruppen für die Jahrgangsstufen 1-6 mit mindestens vier ErzieherInnen.
Das Nachmittagsangebot "AfterSchool" für die Jahrgänge 7 bis 9 (ohne Beförderung) am TCS wird von einer Erzieherin betreut.
Es gibt weiter...
drei Schulsozialarbeiterinnen.
drei BerufseinstiegsbegleiterInnen.
zwei Hausmeister.
eine Sekretärin.
viele IntegrationsbegleiterInnen.
eine Verwaltungsfachangestellte.
einen Gemeindereferenten für die Stille Pause und die Seelsorgestunde.
Auch viele Ehrenamtliche bereichern das Zusammenspiel eines multiprofessionellen Teams.
Zusätzlich unterstützt wird unsere Arbeit von einem gut funktionierenden Netzwerk aus externen PartnerInnen.
Hier wird ein afrikanisches Sprichwort lebendig:
"Es braucht ein ganzes Dorf, um einen Menschen zu erziehen"
Schulleitung
Gudula Maria Schneider
Schulleiterin (SLin)
Gudula M. Schneider arbeitet seit dem Schuljahr 2000/2001 (zuerst als stellv. Schulleiterin) an der Clarenbach-Schule. Seit 2010 leitet sie die Schule und heißt alle herzlich willkommen!
Raimund Krekel
stellvertretender Schulleiter
Raimund Krekel ist seit dem 01.02.2023 Konrektor an der Clarenbach-Schule.
Berufseinstiegsbegleitung
Die Berufseinstiegsbegleitung soll dazu beitragen, die Chancen von Schülerinnen und Schülern auf einen erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung deutlich zu verbessern. Die Auswahl der Teilnehmer/Innen erfolgt mit den Klassenlehrer/Innen der Schule, den Berufsberater/Innen der Agentur für Arbeit und den Berufseinstiegsbegleiter/Innen.
Von der guten Zusammenarbeit aller Partner profitieren die Jugendlichen und können so bestmöglich gefördert werden. Im Rahmen einer modellhaften Erprobung ist die Möglichkeit geschaffen, an bundesweit 1.000 ausgewählten allgemeinbildenden Schulen und Förderschulen über längere Zeit individuell beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder Beschäftigung zu begleiten.
Für jeden Teilnehmenden wird auf der Grundlage einer Potenzialanalyse zum Betreuungsbeginn ein individueller Förderplan erstellt und regelmäßig ergänzt. Diese Potentialanalyse ist eine von den wichtigen Inhalten um Stärken auszubauen.
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Bereits in der Vorabgangsklasse, wenn die Schülerinnen und Schüler noch zwei Jahre Schule vor sich haben, beginnen wir, sie zu unterstützen.
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Gemeinsam mit den Schülerinnen/Schülern und deren Lehrerinnen/Lehrern überlegen wir, wo zusätzlicher Förderbedarf besteht – ob Mathe, Deutsch, Englisch – und vermitteln geeigneten Nachhilfeunterricht.
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Zusammen überlegen wir, wo die Stärken liegen und beraten, welcher spätere Beruf geeignet sein kann. Vielleicht ist sie/er eher handwerklich interessiert, sprachlich begabt, vielleicht aber auch ein Verkaufstalent?
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Damit der/die SchülerIn einen ersten Eindruck von einem späteren Beruf bekommt, helfen wir ihr/ihm dabei, geeignete Praktikumsplätze zu finden. Wir begleiten sie/ihn während des Praktikums und bleiben immer mit ihm/ihr und den Ausbilderinnen und Ausbildern im Gespräch.
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Bei uns erfahren sie alles über Berufe, den regionalen Arbeitsmarkt und wie man sich im Berufsleben gegenüber Vorgesetzten und Kolleginnen und Kollegen verhält.
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Wir helfen ihr/ihm bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und zeigen Möglichkeiten auf, freie Ausbildungsstellen zu finden.
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Auf Wunsch helfen wir ihr/ihm auch bei der Lösung privater Probleme. Sie können sich immer vertrauensvoll an die Berufseinstiegsbegleiter/Innen des SBH West wenden.
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Auch wenn sie/er eine Ausbildungsstelle gefunden haben, sind wir noch da. Wir bleiben noch längere Zeit mit ihm/ihr, dem Betrieb und der Berufsschule in Kontakt und vermitteln, wenn es zu Konflikten kommen sollte.
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Darüber hinaus zeigen wir Unterstützungsmöglichkeiten auf, damit sie/er in der Berufsschule keine Probleme mit dem Lehrstoff bekommen.
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Und das Beste ist dabei, wir sind ganz in ihrer Nähe, nämlich in der Schule und fast ausschließlich während der Unterrichtszeit um für alle Gespräche erreichbar zu sein.
BerufseinstiegsbegleiterIn an unseren Standorten:
Schulsozialarbeit
An unserer Schule arbeiten derzeit folgende drei Schulsozialarbeiterinnen der Diakonie Ruhr-Hellweg.
Eva Lüdtke,
Sabrina Bals und
Sonja Kaysh-Heidenreich
Was ist Schulsozialarbeit?
Schulsozialarbeit ist nach § 13 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes ein wesentlicher Teil der Jugendsozialarbeit. Schulsozialarbeit unterstützt die individuelle schulische und soziale Entwicklung der SchülerInnen im Lebensraum Schule. Sie fördert die Kooperation zwischen Jugendhilfe, Schule und Eltern sowie anderen Institutionen und Initiativen.
Mit insgesamt drei Schulsozialarbeiterinnen ist die Schulsozialarbeit ein unverzichtbarer, bedeutsamer Bestandteil der Schulgemeinde geworden und gibt unserem Schulmotto aus einer anderen Perspektive noch einmal Fundament und Möglichkeiten der Umsetzung. Angebote der sozialen Arbeit können von den SchülerInnen auf eigenen Wunsch wahrgenommen oder aber auf Anraten des Klassenlehrers bzw. der Klassenlehrerin veranlasst werden. Bedingung ist aber immer, dass die Maßnahme freiwillig in Anspruch genommen wird.
Für alle Gespräche/Beratungen mit den Schulsozialarbeiterinnen gilt die gesetzliche Schweigepflicht, denn Vertrauen ist der erste Schritt zur Lösung eines jeden Problems. Sozialarbeit versteht sich vorrangig als vorbeugendes Hilfsangebot. Frühzeitige Maßnahmen können im Idealfall größere Probleme vermeiden.
Schulsozialarbeit nimmt die SchülerInnen in ihrem Gesamtumfeld wahr, d. h. oftmals reagiert die soziale Arbeit auch bei persönlichen Problemen und bezieht Eltern und Institutionen außerhalb der Schule mit in den Hilfsprozess mit ein. Fortdauernde Konflikte in den Klassen oder während der Pausensituation können durch spezifische Angebote, z. B. durch zusätzliches Verhaltenstraining in Gruppen zur Lösung der Konflikte beitragen.
Ziele der Schulsozialarbeit:
Durch Einzelfallhilfe können Probleme früh erkannt bzw. durch individuelle Hilfsangebote bewältigt werden. Schulsozialarbeit ist ein effektives Mittel, SchülerInnen individuell zu fördern und deren Ressourcen zu stärken. Darüber hinaus kann sie präventiv Fehlentwicklungen entgegenwirken. Hierdurch sind auch positive Auswirkungen auf das Schulklima spürbar.
Sie dient der Vermittlung zwischen SchülerInnen, Elternhaus, Schule und Jugendhilfe.
Aufgaben der Sozialarbeit:
- Beratungsangebote für LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern und Erziehungsberechtigte
- Einzelfallhilfe bei schulischen und persönlichen Problemen (informelle Beratung und Begleitung, regelmäßige Einzelgespräche, Hausbesuche, Elterngespräche, Vermittlung zu anderen Hilfsinstitutionen wie Jugendamt, Schuldnerberatung, Sozialpsychiatrischer Dienst usw.)
- Zusammenarbeit mit Jugendhilfe, Jobcenter/Arbeitsagentur, Ärzten usw.
- Krisenintervention
- Vermittlung in Konflikten
- Unterrichtshospitation = beobachtende Teilnahme am Unterricht bei z. B. schwierigen Situationen in der Klassengemeinschaft, Probleme einzelner Schüler oder Gruppen innerhalb der Klasse. Ziel: kollegiale Beratung, Klassentraining zur Bewältigung der Konflikte etc.
- sexualpädagogische Beratung
- Vermittlung von Freizeitangeboten (Sportvereine, Ferienprogramm usw.)
- kollegiale Beratung und Austausch, Teilnahme an Konferenzen und Arbeitskreisen
- Schulpausengestaltung
- Beratung zum Bildungs- und Teilhabegesetz
So setzen wir unsere drei Schulsozialarbeiterinnen an der Clarenbach-Schule ein.
Lesen Sie unser Konzept: 2021_Konzept Schulsozialarbeit
media/Schulsozialarbeit_und_Chaos-Caf_Konzept_CS_2018_PDF_NEU.pdf
Bildergalerie zum Deeskalationstraining
Am Ende des Beitrages folgt nun eine Bildergalerie zum Thema Deeskalationstraining.




