Spiele

In jeder Pause können sich die Kinder unter Abgabe beim Klassenlehrer oder dem Klassensprecher ein Spielzeug (Basketball, Tischtennisschläger, Kickerbälle, etc.) mit nach draußen nehmen. Verantwortlich für einen reibungslosen Ablauf sind die jeweiligen Klassen zusammen mit der SV. Über die SV können die Kinder auch Anregungen für neues Spielzeug einbringen.

 

Ringen und Raufen

Auf Anregung der SV (Schülervertretung) findet seit Dezember 2008 einmal wöchentlich ein aktives Pausenangebot im Gymnastikraum unter dem Dach auf Judomatten und manchmal auch auf einer Weichbodenmatte statt.

Jede Woche können sich die Schüler beim verantwortlichen Lehrer eine "Eintrittskarte" zum Ringen und Raufen abholen. Einzige Voraussetzung zur Teilnahme sind gewaschene Füße und saubere Socken. Die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer "rangeln und raufen"  während der ersten großen Pause unter Anleitung und Aufsicht eines Lehrers und haben dabei einen großen Spaß.

Ein klarer Regelkanon gibt den Rahmen für die Bewegungs- und Kampfesspiele. Insbesondere gilt es, Schmerz-, Übergriffs- und Stoppsignale zu beachten.

Wir wollen den Schülerinnen und Schülern

  • in erster Linie mit diesem Angebot ein Angebot zur aktiven Erholung im Rahmen der Schulpause geben
  • einen postiven Umgang mit Fairness, körperlichem Kontakt, Kraft und auch Emotionen wie Aggressionen und Freude vermitteln
  • auf der körperlichen Ebene die Chance zur Stärkung des Selbstvertrauens und   Handlungsfähigkeit anbieten
  • die Möglichkeit für eine Auseinandersetzung mit Gefühlen und Themen wie Selbstachtung,  drohende Beschämung, Gesichtsverlust und Ehre anbieten.

 

Stille-Auszeit

Seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 erweitert die wöchentlich stattfindende „Stille-Pause“ unser Pausenangebot.

Bis zu 15 Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe können hier, abgeschottet vom Treiben auf dem Schulhof, während der ersten großen Pause ca. 20 Minuten lang unter Anleitung einer Lehrperson durch Stilleübungen und geistliche Impulse Hektik und Lärm des Schulalltags hinter sich lassen und wohltuende Erfahrungen mit Ruhe und Stille sammeln.

Das intensive Erleben von Stille kann den Jugendlichen elementare spirituelle Erfahrungen ermöglichen und sie auf diese Weise in ihrem religiösen Lernen unterstützen.
Die Pausengestaltung während der „stillen“ Zeiten im Kirchenjahr - Advent und Fastenzeit – wird aus diesem Grund explizit religiös ausgerichtet.

Je nach Schwerpunkt der jeweiligen Stilleübung eröffnet die „Stille-Pause“ zudem immer wieder neue Möglichkeiten zur Förderung der Konzentration und Vorstellungskraft, zur Schulung der Sinneswahrnehmung und zur intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit, den eigenen Gefühlen und Gedanken.